Montag, 18. August 2014

Erklärvideo oder Imagefilm - Was passt zu uns?


Lizenz Public Domain CC0

Wer sein Unternehmen und die angebotenen Produkte und Dienstleistungen mit einem kurzen Video, oder einem kleinen Film präsentieren möchte, der hat heute die Auswahl zwischen zwei Formen der medialen Präsentation. Einerseits wäre da das Erklärvideo, und andererseits der Imagefilm. Beide Bezeichnungen beschreiben dabei keine technischen, sondern vielmehr inhaltliche Unterschiede, die das jeweilige Format zur idealen Wahl für Ihr Unternehmen machen.

Was ist ein Erklärvideo?

In kurzen Worten beschrieben ist ein Erklärvideo ein kurzes oder längeres Video, welches mit seinem Inhalt komplexe Sachverhalte punktgenau und komprimiert erklären kann. Ein gutes Beispiel wäre hier der Mathematiklehrer mit einer eigenen Show in der er mathematische und komplexe Verfahren für den Zuschauer anschaulich erklärt und vermittelt.

Was ist ein Imagefilm?

Im Gegensatz zu einem Erklärvideo befasst sich ein Imagefilm nicht nur mit der sachlichen Darstellung, sondern weist durchaus eine gewisse Dramaturgie in der Handlung auf. Er hat letztendlich nicht das Ziel einen Sachverhalt zu erklären, sondern soll den Zuschauer auch explizit und positiv beeinflussen. Genutzt wird dieser Film heute gerne zu vielen Gelegenheiten, denn er ist ein effektives Mittel um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

Die Zielgruppe entscheidet!

Ob die Wahl auf ein Erklärvideo oder einen Imagefilm fällt sollte immer von der Zielgruppe abhängig gemacht werden. Geht es darum eine Produkt, das Unternehmen, oder die eigenen Dienstleistungen möglichst positiv anzupreisen und so eine Grundlage für weitere und tiefgründigere Einblicke und Maßnahmen des Marketings zu schaffen, dann ist ein Imagefilm eindeutig die beste Wahl. Im Gegenzug hierzu ist ein Erklärvideo der ideale Film für ein kundiges Publikum, denn er ermöglicht eine tiefgründigere Auseinandersetzung mit der jeweiligen Thematik. Ein gutes und plastisches Beispiel ist hier immer die Produkt- und Firmenvorstellung eines Versicherungskonzerns gegenüber neuen Vertriebsmitarbeitern. Um die neuen Angestellten auf die Unternehmensziele und die Unternehmenswerte einzustimmen wird zu Beginn der Vorstellung ein Imagefilm gezeigt. Im späteren Verlauf wird, um die Kräfte und die Zeit zu schonen, ein Erklärvideo zu den neuesten Versicherungsprodukten gezeigt. Studien zeigen immer wieder, dass dieSchulungen mit diesem Ablauf weitaus erfolgreicher sind im Vergleich zu reinen Vorträgen, da sie die Möglichkeiten beider Medien zu nutzen wissen.

Erklärvideo und Imagefilm im Marketing

Der Film und das Video sind heute unverzichtbare Bestandteile jeder großflächigen Marketingstrategie. Kein Wunder also, dass das Erklärvideo und der Imagefilm sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Aber sie stehen auch unter Kritik und sollten deswegen mit Bedacht eingesetzt werden. Während das Erklärvideo häufig als zu sachlich empfunden wird und bei potentiellen Kunden wenig Kauflust anregt, wird der Imagefilm schnell als manipulativ und aufdringlich empfunden. Entscheidend ist es deshalb die Botschaft im Film und im Video richtig zu verpacken und dem Zuschauer genau das passende Gefühl von Spannung und die genau dazu passende Menge an Informationen zu bieten. Ein gutes Video ist deswegen wie eine gute Hollywood-Produktion. Das diese Aussage keinesfalls übertrieben ist, zeigen die erfolgreichen Kampagnen der letzten Jahre. Die einfache Formel könnte hierfür lauten: Je größer die Zielgruppe, umso aufwändiger die Produktion. Sollte der kleine Film mit seinem Inhalt nämlich nicht erfolgreich sein, so droht eine nachhaltige Schädigung der Marke und des Produktes. Auch das hat sich in der Vergangenheit leider schon häufiger gezeigt und Kampagnen mit einem schlechten Video wurden im Netz weltweit mit Hohn und Spott überschüttet.

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